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Ratgeber Berufseinsteiger

Welche Versicherungen wirklich wichtig sind 

Ratgeber Berufseinsteiger

 


Welche Versicherungen benötigen Berufseinsteiger wirklich?

Endlich das erste eigene Geld verdienen – ein Meilenstein, der Freiheit verspricht, aber auch neue Pflichten mit sich bringt. Wer jetzt die Weichen für die richtige Absicherung stellt, profitiert lebenslang von niedrigen Beiträgen und schützt sein wichtigstes Kapital: die eigene Arbeitskraft. In diesem Ratgeber erfahren Sie kompakt, welche Versicherungen zum Berufsstart unverzichtbar sind und wo Sie sich das Geld lieber sparen können.


1. Private Haft­pflichtversicherung

Die private Haft­pflicht ist das absolute Must-have. Sobald Sie die erste Ausbildung oder das Studium abgeschlossen haben, endet oft der Schutz über die Eltern.

Sie schützt Sie vor dem finanziellen Ruin, falls Sie versehentlich:

  • Per­sonen- oder Sachschäden verursachen (z. B. als Fußgänger einen Unfall provozieren).

  • Mietsachschäden in der ersten eigenen Wohnung anrichten.

  • Schlüssel verlieren (besonders teuer bei Schließanlagen im Büro).


2. Berufs­unfähig­keitsversicherung (BU)

Ihr wichtigster Vermögenswert ist nicht Ihr Auto, sondern Ihre Arbeitskraft. Fällt Ihr Einkommen durch Krankheit oder Unfall dauerhaft weg, reicht die staatliche Erwerbsminderungsrente kaum für die Miete.

Warum jetzt?

  • Niedrige Beiträge: Je jünger und gesünder Sie einsteigen, desto günstiger bleibt die Versicherung ein Leben lang.

  • Nachversicherungsgarantie: Achten Sie darauf, dass Sie die Rente später bei Gehaltssprüngen, Heirat, Geburt eines Kindes oder beruflicher Umorientierung ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen können.


3. Kranken­ver­si­che­rung

Mit dem ersten Gehalt endet meist die kostenlose Familienversicherung.

Gesetzliche Kranken­ver­si­che­rung (GKV): Der Standard für die meisten Angestellten. Da die Leistungen hier oft nur eine Basisversorgung bieten, sind Zusatzversicherungen für Berufseinsteiger oft clever:

Private Kranken­ver­si­che­rung (PKV): Für Gutverdiener, Beamte oder Selbstständige oft eine Option mit leistungsstärkerem Schutz, erfordert aber eine langfristige Planung.


4. Berufs- und Privatrechtsschutz

Der erste Job bringt manchmal auch den ersten Ärger – sei es wegen des Arbeitszeugnisses, einer Abmahnung oder Unstimmigkeiten in der Probezeit.

Besonderheit im Arbeitsrecht: In der ersten Instanz trägt jeder seine Anwaltskosten selbst, egal wer gewinnt. Eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung übernimmt diese Kosten und gibt Ihnen Sicherheit gegenüber dem Arbeitgeber.


5. Alters­vorsorge (Einstieg)

Klingt weit weg, ist aber mathematisch unschlagbar: Der Zinseszinseffekt. Schon kleine Beträge (z. B. 25 € oder 50 € in einen ETF-Sparplan oder eine Rentenversicherung) wachsen über 40 Jahre zu beachtlichen Summen heran. Wer früh startet, muss später deutlich weniger "nachschießen".


6. Haus­rat­ver­si­che­rung

Sinnvoll, sobald Sie Ihre erste eigene Wohnung beziehen und Möbel, Technik oder das teure E-Bike absichern möchten.

Tipp: Achten Sie auf die Klausel "Verzicht auf Einrede der groben Fahrlässigkeit" – damit sind Sie auch geschützt, wenn Sie mal vergessen haben, das Fenster beim Verlassen der Wohnung zu schließen.


Cyberversicherung: Schutz für Digital Natives

Da Ihr Leben wahrscheinlich zu einem großen Teil auch online stattfindet, gewinnen digitale Absicherungen an Bedeutung.

  • Online-Shopping: Schutz bei Nichtlieferung oder Betrug.

  • Identitätsdiebstahl: Hilfe, wenn jemand in Ihrem Namen Konten eröffnet.

  • Datenrettung: Professionelle Hilfe bei gehackten Geräten.


Welche Versicherungen können warten?

Nicht alles, was Ihnen angeboten wird, ist auch sofort nötig. Hier einige Beispiele:

Unwichtige Versicherungen

  • Handyversicherung: Die monatlichen Kosten stehen oft in keinem Verhältnis zum Zeitwert des Geräts. Sparen Sie das Geld lieber auf einem Tages­geldkonto.

  • Brillenversicherung: Lohnt sich mathematisch fast nie; die Erstattungssummen sind meist gedeckelt.


Typische Fehler von Berufsanfängern

  • Die "Kombi-Falle": Zu viele Versicherungen in ein Paket schnüren (unflexibel).

  • BU zu spät abschließen: Mit dem ersten "Zipperlein" wird die Aufnahme schwierig oder teuer.

  • Kein Vergleich: Einfach das nehmen, was die Eltern auch haben, ohne die aktuellen Tarife zu prüfen.

Regionale Beratung im Rhein-Main-Gebiet

Gerade beim Berufsstart in Städten wie Offenbach, Frankfurt oder Hanau sind die Lebenshaltungskosten hoch. Hier helfe ich Ihnen, die Balance zwischen optimalem Schutz und maximalem Netto-Gehalt zu finden.


Fazit

Berufseinsteiger brauchen vor allem Haft­pflicht und Einkommensschutz (BU). Alles Weitere sollte Schritt für Schritt mit steigendem Gehalt und veränderter Lebenssituation (erste Wohnung, Partnerschaft) dazukommen.


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